OÖ. Investitionsoffensive für Erneuerbare Energie –Projekt „Wasserkraft“ & „Photovoltaik“

Mit dem Beschluss der Energiestrategie „Energie-Leitregion OÖ 2050" im Jahr 2017 hat sich Oberösterreich zum Ziel gesetzt, sich zu einer internationalen Energie-Leitregion für Energieeffizienz und erneuerbare Energietechnologien zu entwickeln.

Politik, Energieversorger und Wirtschaft arbeiten seither gemeinsam intensiv daran, die Vorhaben der Energiestrategie umzusetzen. Für Oberösterreich als Wirtschaftsbundesland Nr. 1 in der Republik sind zwei Prämissen dabei ganz besonders wichtig: Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

Oberösterreich ist schon derzeit das Land der erneuerbaren Energie.
Die Stromerzeugung erfolgt zu fast 77 % aus erneuerbaren Quellen, die gesamte Wärme (inkl. Industriewärme) kommt zu etwa 44 % aus erneuerbaren Energieformen.
 

Seitens des Landes Oberösterreich werden positive Rahmenbedingungen für die Energiewende gesetzt, z.B. Förderimpulse, entsprechender Rechtsrahmen sowie Information und Beratung. Wesentlicher Partner der Energiewende sind innovative Energietechnologie-Unternehmen mit Sitz in Oberösterreich, die in Marktsegmenten rund um Energieeffizienz und erneuerbare Energie technologisch führend und international erfolgreich sind sowie die Energieversorgungs-Unternehmen in Oberösterreich wie die Energie AG. Von großer Bedeutung ist aber auch die Vielzahl an Privatpersonen, Unternehmen und Gemeinden, die bereit sind, in ihrem Bereich an der Energiewende mitzuwirken und in neue Technologien zu investieren.

 

Die Energie-Situation in Oberösterreich - der aktuelle OÖ Energiebericht
Der aktuelle OÖ. Energiebericht stellt Oberösterreich ein gutes Zeugnis aus: Der Endenergieverbrauch stieg demnach zwischen 2005 und 2017 bei einem Wirtschaftswachstum von 49 % um lediglich 7,9 %. Der Ausbau erneuerbarer Energie ist seit 2005 um 37 % gestiegen, rund 35 % des Endenergiebedarfs kommen aus Biomasse, Wasserkraft und Sonnenenergie. Der Verbrauch an Heizöl konnte in den letzten 12 Jahren von rund 300 Millionen Litern auf nunmehr knapp 200 Millionen Liter reduziert werden. Die energiebedingten CO2-Emissionen gegenüber 2005 sind tendenziell rückläufig.

 

Beim Ausbau erneuerbarer Energien und bei der Verbesserung der Energieintensität geht es in die richtige Richtung. Beim Gesamtenergieverbrauch ist im Wesentlichen eine Stabilisierung gelungen. Die Bedeutung der Energieeffizienz ist in oö Betrieben stark im Steigen.

Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner

Die Energieversorgung in OÖ basiert auf einem Mix von Energieträgern, der sich in den letzten Jahren insbesondere zu Lasten von Öl und zugunsten von erneuerbaren Energien verändert hat. Etwa 23 % des Bruttoinlandsenergieverbrauchs werden mit Mineralöl, 21 % mit Erdgas, 26% mit Kohle und 31 % mit erneuerbaren Energien gedeckt.

 

Oberösterreich auf dem Weg zur Vorzeigeregion für Energieeffizienz und erneuerbaren Energien

ls aktiven Beitrag zum Klimaschutz setzt Oberösterreich eine Reihe von Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende, insbesondere bei der Nutzung von erneuerbaren Energien und der Steigerung der Energieeffizienz: „Wir setzen voll auf ‚Raus aus dem Öl‘ und die Nutzung erneuerbarer Energieträger, um den Weg Oberösterreichs zur Vorzeigeregion für Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu beschleunigen“, unterstreicht Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner. Damit sollen nicht nur die Ziele der Energiestrategie „Energie-Leitregion OÖ 2050“ so rasch als möglich umgesetzt, sondern auch die wirtschaftlichen Chancen aus der Energiewende für die heimische Wirtschaft, genutzt werden.

 

„Zur Erreichung unserer Ziele müssen wir alle vorhandenen Potentiale bestmöglich nutzen, neben der Energieeffizienzsteigerung sind das Aktivitäten zum Ausbau der erneuerbaren Energieträger – in allen Bereichen, also Wärme, Strom und Mobilität. Besondere Bedeutung kommt in Oberösterreich der Nutzung der Wasserkraft und der Photovoltaik zu. Die aktuellen Projekte der Energie AG leisten hier einen wichtigen Beitrag“, so LR Achleitner.

 

Die gesamte Presseunterlage

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