OÖVP-Hattmannsdorfer: „Aktiv gegen Pflegekräftemangel: Stationäre Pflege soll für Pflegeassistenten geöffnet werden“

OÖVP-Initiative wird morgen im Unterausschuss behandelt

„Wenn wir die Pflege absichern wollen, müssen wir jetzt handeln und neue Wege gehen“, so OÖVP-Sozialsprecher LAbg. Hattmannsdorfer. Auf Initiative der OÖVP wird morgen, Donnerstag, im Unterausschuss des Oö. Landtags beraten, ob Pflegassistenten künftig auch in Alten- und Pflegeheimen arbeiten dürfen.

 

Tatsache ist, dass derzeit viele sich bewerbende Pflegeassistenten in Alten- und Pflegeheimen abgelehnt werden müssen. Denn diese dürfen in Krankenhäusern, aber nicht in der stationären Pflege arbeiten“, kritisiert Hattmannsdorfer.

 

Eine Öffnung wäre eine rasche und sinnvolle Sofort-Maßnahme, die angesichts der Personalnot und leerstehender Heimtrakte dringend nötig ist. „Erstens könnten offene Stellen nachbesetzt werden. Und das würde vor allem die bestehenden Mitarbeiter in den Heimen deutlich entlasten“, so Hattmannsdorfer. Zweitens würde die Öffnung auch die Durchlässigkeit zwischen Pflege- und Gesundheitsbereich erhöhen. Wiedereinsteiger oder Umsteiger erhielten so mehr Berufsmöglichkeiten.

 

Alle anderen Bundesländer setzen Pflegeassistenten bereits erfolgreich mobil und stationär ein.

 

Alle anderen Bundesländer setzen Pflegeassistenten bereits erfolgreich mobil und stationär ein. „Das muss in Zukunft auch in Oberösterreich möglich sein. Denn die Alternative ist, dass Betten in Pflegeheimen, die dringend gebraucht werden, weiterhin frei stehen“, so Hattmannsdorfer.

 

Anfang des Jahres hat die OÖVP bereits erreicht, dass mobile Pflegedienste für Pflegeassistenten geöffnet wurden. „Das hat eine wichtige Entlastung für die Mitarbeiter in den mobilen Diensten gebracht. Jetzt geht es darum, im nächsten Schritt auch für die Mitarbeiter im stationären Bereich für Entlastung zu sorgen“, so Hattmannsdorfer.