OÖVP-Klubobfrau Helena Kirchmayr zu AK-Kinderbetreuungsatlas:

„Bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuung in Oberösterreich ist sichergestellt“

 

Das Angebot der Kinderbetreuung in Oberösterreich ist überdurchschnittlich hoch. Die Betreuung in OÖ orientiert sich an den konkreten Bedürfnissen und schafft Angebote dort, wo sie tatsächlich gebraucht und in Anspruch genommen werden“, kommentiert OÖVP-Klubobfrau Mag. Helena Kirchmayr den heute vorgelegten Kinderbetreuungsatlas der Arbeiterkammer. Über 63.000 Kinder werden in insgesamt 1.247 Krabbelstuben, Kindergärten und Horten im ganzen Land betreut.

 

Kirchmayr appellierte, dass alle Beteiligten in der Diskussion um das Thema Kinderbetreuung ein gemeinsames Ziel verfolgen sollen. „Es geht darum, für die Familien in unserem Land bestmögliche Angebote zu schaffen und Wahlfreiheit zu bieten. Die Entscheidung, ob die Betreuung zuhause oder in einer öffentlichen Einrichtung erfolgt, muss bei den Familien bleiben!“ 80% der Kinder haben in Oberösterreich die Möglichkeit einer Betreuung bis 16:00 Uhr. Im Durchschnitt nehmen nur 20 Prozent der Kinder im Kindergarten pro Tag das Betreuungsangebot am Nachmittag in Anspruch.

 

Um all jenen, die die Möglichkeit der Kinderbetreuung nutzen wollen, ausreichend Plätze zu bieten, steigen auch in den kommenden Jahren die Investitionen in den Ausbau der Kinderbetreuung kontinuierlich. So sind für das Jahr 2020 235 Millionen EUR budgetiert und im Jahr 2021 werden 239 Millionen EUR investiert. Der Fokus liegt insbesondere auf dem Ausbau der Einrichtungen für Unter-Dreijährige.

 

„Wir sind davon überzeugt, dass die Kinderbetreuung am besten unmittelbar vor Ort, in den Gemeinden, gestaltet wird und die Ausbaumaßnahmen an die regionalen Bedürfnisse angepasst erfolgen sollen“, so Kirchmayr, die selbst Mutter eines kleinen Kindes ist und daher die Situation gut einschätzen kann. Abschließend hält Klubobfrau Kirchmayr fest: „Ziel des Landes OÖ ist der bedarfsorientierte Ausbau des Kinderbetreuungsangebots. Die Gemeinden sind damit in der Lage, den vorhandenen Bedarf zu decken und an diesem bedarfsgerechten Ausbau werden wir - wie bereits mehrfach aufgezeigt - konsequent weiterarbeiten!“