Pflegeoffensive

Die Absicherung der Pflege gehört zu den großen Herausforderungen. Alleine bis 2025 werden in Oberösterreich 1.600 zusätzliche Pflegekräfte gebraucht.

Deshalb haben Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Max Hiegelsberger eine Ausbildungsoffensive gestartet. Eine aktuelle zentrale Maßnahme eröffnet neue Ausbildungsmöglichkeiten an den oö. Landwirtschaftlichen Fachschulen. Noch heuer wird ein zusätzliches viertes Ausbildungsjahr geschaffen, in dem Schüler ihre Ausbildung als Fachsozialbetreuer mit dem Schwerpunkt Altenpflege abschließen können. Ab 2020 können Schüler nach drei Jahren einen Abschluss als „Heimhelfer“ erlangen.

 

Mit dem Modell können wir für junge Menschen eine Brücke in die Pflege bauen. Pflege muss vom Mangelberuf wieder zum Traumberuf werden.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

Das Zusatzangebot einer Pflegeausbildung in den LWBFS macht Sinn und kann schnell dazu beitragen, die befürchtete Versorgungslücke in der Pflege zu verkleinern.

Landesrat Max Hiegelsberger

Durch den vehementen Einsatz aus Oberösterreich ist es auch gelungen, dass das Fachkräftestipendium für Pflegeberufe verlängert wird. „Eine Ausbildung in der Pflege darf nicht am Finanziellen scheitern“, betont Landeshauptmann Stelzer.

Darüber hinaus wird es heuer einen besonderen Schwerpunkt in der Arbeitsmarktstrategie im Bereich der Pflege geben.  Bereits 2018 wurden hier insgesamt 600 Ausbildungsplätze für Fachsozialbetreuer FSB-A und diplomiertes Personal gefördert.

Außerdem wurde das Sozial-und Pflegebudget auch heuer wieder um 4,3% gesteigert. Das ist eine der höchsten Steigerungen aller Ressorts.

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