Es braucht einen klaren Fokus auf das Erlernen der deutschen Sprache und die Vermittlung von Werten sowie messbare Integrationsindikatoren.

Rechnungshofbericht zeigt Handlungsbedarf: Fördervergabe braucht bessere Zielsteuerung und Kontrolle

„Der Rechnungshofbericht bestätigt den Handlungsbedarf in der Integrationsarbeit. Es braucht eine klare Zielsteuerung sowie eine Fokussierung auf das Erlernen der deutschen Sprache und auf die Vermittlung von Werten und Alltagskultur“, kommentiert OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer den heutigen Rechnungshofbericht zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in OÖ.

 

„Der Bericht legt offen, dass es im Integrationsbereich durch das Fehlen von Messindikatoren derzeit keine Möglichkeit gibt, um die Umsetzung der im Integrationsleitbild gesteckten Ziele zu überprüfen. Wir brauchen daher klare Kennzahlen und messbare Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Fördermittel zielgerichtet und entsprechend den im Integrationsleitbild formulierten Vorgaben eingesetzt werden“, fordert Hattmannsdorfer ein. „Wichtig ist jetzt, dass die aufgezeigten Mängel in der Abwicklung und Kontrolle in der Arbeit des Integrationsressorts rasch behoben werden“, steht für Hattmannsdorfer fest.

 

„Wir haben daher zuletzt wiederholt darauf hingewiesen, dass das seit 2018 existierende Integrationsleitbild seitens des Ressorts mit konkreten Maßnahmen unterlegt werden muss und umgekehrt alle aus dem Integrationsressort kommenden Maßnahmen und Förderungen am Leitbild ausgerichtet sein müssen. Der heutige Bericht ist eine klare Bestätigung für unsere Absicht und entsprechend konsequent werden wir diese Linie weiter vertreten“, kündigt der OÖVP-Landesgeschäftsführer an.