Für uns ist jede und jeder Arbeitslose noch eine und einer zu viel.

Auch wenn sich die Arbeitsmarktsituation in unserem Bundesland deutlich zu entspannen beginnt, bleibt es trotzdem unser vordringlichstes Ziel, möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu halten oder rasch in Beschäftigung zu bringen. Denn hinter Arbeitsmarktstatistiken stehen immer die Schicksale der von Arbeitslosigkeit Betroffenen und ihrer Angehörigen. Einen Arbeitsplatz zu haben ermöglicht nicht nur materielle Absicherung und gesellschaftliche Teilhabe, sondern vermittelt auch Sinngebung und das Gefühl, gebraucht zu werden.

„Ganz besonders hart trifft es all jene Menschen, die mit dem Tempo der Arbeitswelt nicht in allen Bereichen Schritt halten können oder die es bei der Qualifizierung schwerer haben. Aber genau diese Menschen wollen wir ganz besonders begleiten und dabei unterstützen, ihren Platz in der Arbeitswelt zu finden. Deshalb sind insbesondere auch die gemeinsam mit dem Sozialressort gesetzten Maßnahmen zur Unterstützung von sozial benachteiligten Menschen eine wesentliche Säule des Paktes für Arbeit & Qualifizierung 2021. Wenn es darum geht, Oberösterreich wieder stark zu machen, wollen wir niemanden zurück lassen“, betonen Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner und Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.

 

Auf Oberösterreichs Arbeitsmarkt gibt es erfreulicherweise deutliche Signale einer Erholung: Der Rückgang der Arbeitslosigkeit setzte sich auch im März dieses Jahres fort, es gab im Vormonat in unserem Bundesland wieder um 8.627 Arbeitslose weniger als im Februar 2021, die Zahl der Arbeitslosen ging damit von 48.434 auf 39.807 in Oberösterreich zurück. Im Vergleich zum Jänner dieses Jahres mit rund 53.500 Arbeitslosen ist es somit im März mit weniger als 40.000 Arbeitslosen gelungen, mehr als 13.500 Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen. Oberösterreich weist im März mit 5,6 Prozent auch die mit Abstand niedrigste Arbeitslosenrate aller Bundesländer auf, gefolgt von der Steiermark mit 7,5 Prozent und Salzburg mit 7,8 Prozent. Österreichweit beträgt die Arbeitslosenrate 9,4 Prozent.

Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner

JOB-RESTART-Programm für Langzeitarbeitslose

Es wurde ein eigenes JOB-RESTART-PROGRAMM für Langzeitarbeitslose gestartet mit dem Ziel rasch noch mehr Hilfe und Unterstützung für den Wiedereinstieg in eine Beschäftigung zu bieten. Ende März waren 13.504 Langzeitbeschäftigungslose in OÖ gemeldet. 

 

OÖ. „Corona-Härtefonds“ zur Unterstützung von Arbeitnehmer/innen und ihren Familien

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind, bekommen eine direkte finanzielle Hilfe durch einen eigenen ‚Corona-Härtefonds‘ des Landes OÖ und der Arbeiterkammer OÖ.

 

OÖ. Zukunftsstiftung als Auffangnetz für Menschen, die durch Corona-Krise ihren Job verlieren

Mit einer eigenen OÖ. Zukunftsstiftung hat das Land OÖ gemeinsam mit dem AMS OÖ, der Arbeiterkammer OÖ und der Wirtschaftskammer OÖ auch ein großflächiges Auffangnetz für Menschen, die aufgrund der Corona-Krise ihren Job verlieren, bereitgestellt.
 

Unterstützung auch durch historisch größten „Pakt für Arbeit & Qualifizierung“ für OÖ

Der oberösterreichische Pakt für Arbeit & Qualifizierung 2021 umfasst Arbeitsmarkt-Initiativen in Höhe von 342 Millionen Euro.
 

Servicestelle Job & Wirtschaft

Die „Servicestelle Job & Wirtschaft“ unterstützt arbeitslose Personen ab einem Alter von 50 Jahren bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz.

 

Sozialökonomische Betriebe

1.300 Personen werden im Jahr 2021 in sozialökonomischen Betrieben beschäftigt und qualifiziert. Ziel ist die Heranführung an und eine Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.

 

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